Fahndung nach Kopf von Black Basta

2 months ago 91

Ermittlungsbehörden suchen mit Haftbefehl nach dem russischen Kopf der Ransomware-Bande Black Basta.

Ermittlungen gegen RansomwareDas BKA und die ZIT fahnden nach dem mutmaßlichen Anführer der Ransomware-Gruppe Black Basta. Die Erpresserbande ist für zahlreiche Angriffe in Deutschland verantwortlich.

zimmytws – shutterstock.com

Die Behörden gehen gegen Akteure der Ransomware-Gruppierung Black Basta vor. Dabei wurden Wohnräume in der Ukraine durchsucht und Beweismittel gesichert. Gegen den mutmaßlichen Kopf der Gruppierung wird mit Haftbefehl gefahndet, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt berichteten. 

Bei Black Basta handele es sich um eine der aktivsten Ransomware-Gruppierungen der letzten Jahre, so die Behörden. Mit Schadsoftware kompromittierte die Gruppe Computernetzwerke, stahl sensible Daten, verschlüsselte Systeme und erpresste Lösegelder. 

Krankenhäuser und Behörden als Ziel 

Im Zeitraum von März 2022 bis Februar 2025 war die Gruppierung laut BKA und ZIT allein in Deutschland für die Erpressung von mehr als 100 Unternehmen und Institutionen verantwortlich und erbeutete dabei allein in Deutschland mehr als 20 Millionen Euro. 

Zu den Opfern zählen den Angaben zufolge überwiegend Unternehmen, aber auch Krankenhäuser und Behörden. Die Akteure werden der Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie Erpressung und Computersabotage beschuldigt. Der mutmaßliche Rädelsführer ist russischer Staatsbürger. An den Durchsuchungen waren auch Strafverfolgungsbehörden aus den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien beteiligt. (dpa/jm)


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